Lesechallange 2014 – Zwischenbilanz zur Jahresmitte

12/ 45 Büchern gelesen

3 abgebrochen

3 Bücher im Gepäck

unzählige auf der Liste!!!

Geht es euch auch manchmal so: Wenn irgendwas den Kopf blockiert, funktioniert nicht mal das Lesen. So war es in den letzten Wochen leider, darum habe ich auch bei Weitem nicht so viele Bücher geschafft, wie ich mir erhoffte.

Großartig fand ich den Psychothriller „Erinnerung an einen Mörder“ von Petra Hammesfahr. Ich lese immer während der Klavierstunden meines Mittelkindes und zum ersten Mal ist es mir so ergangen, dass ich die halbe Stunde völlig abgetaucht bin und nichts von „Elise“ oder der „Champagner-Arie“ mitbekommen habe. Wer selbst in die Geschichte um Felix und seine blutige Familientragödie eintauchen möchte, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Großartiges Buch!!!

„Die Sternjägerin“ von Eric Walz habe ich vor drei Jahren schon einmal angefangen zu lesen, bin aber irgendwie nicht vorangekommen. Ich persönlich kann historischen Romanen nichts abgewinnen, Eric Walz schaffte es im zweiten Anlauf trotzdem mich zu faszinieren. Die Heldin der Geschichte ist nicht so typisch hochstilisiert, obwohl auch sie sich über die männliche Welt hinwegsetzt und ihren eigenen Weg als Astronomin einschlägt. Kann man, wenn man historische Romane mag, muss man aber nicht.

Begeistert hat mich „Roderers Eröffnung“ von Guillermo Martínez. Ehrlich – ich stehe auf argentinische Romanautoren und deren Schriftsprache. Jaja, ich weiß, das Buch ist auch nur übersetzt worden, trotzdem haben Romane aus Latainamerika einen ganz eigenen Sprachstil – blumig, melodisch und auf eine ganz spezielle Art intelligent – was mir häufig bei vielen internationalen und deutschen Büchern fehlt.

Aus der Bücherkiste meines ins Altersheim umziehenden Nachbarn habe ich mir „Die neuen Leiden des jungen W.“ von Ulrich Plenzdorf gezogen. Der Göttergatte musste dieses Büchlein in der Schule lesen – ich leider nicht! Darum habe ich es mir jetzt kürzlich zu Gemüte gezogen – innerhalb von zwei Stunden war ich durch. Herrlich – und das sag ich nicht nur als Ossi! Hoffentlich macht wenigstens eins meiner Kinder Abitur, damit dieses Buch ab jetzt nicht umsonst bei uns im Schrank stehen bleibt 😉

Als Gute-Nacht-Krimi las ich dann noch „Mordsfreunde“ von Nele Neuhaus. Im Moment habe ich keine Krimi-Phase, denke ich. So ganz hat es mir nämlich nicht zugesagt, aber vielleicht war wirklich auch der Zeitpunkt zum Lesen ungünstig gewählt.

Meine Lese-Liste füht nun der Thriller „40 Stunden“ von Kathrin Lange an. Sie war im April 2014 als Dozentin des Thriller-Seminars im Iserlohner Literaturhotel zu Gast, an dem ich selbst teilgenommen habe. Ich bin auf ihr Buch gespannt!

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