52 Bücher Woche #8: Klolektüre

Gut, in Anbetracht des Wetters da draußen, kann man schon mal das Grausen kriegen. Das dieswöchentliche Buchthema für Fellmonsterchens 52 Bücher ist sicher bei dem ein oder anderen genauso grausig wie das Wetter… Oder?

Klolektüre

Ich oute mich mal: Ich lese auf dem Klo! Allerdings keine mehrbändigen Bestseller, sondern meist Kurzgeschichten, die in wenigen Worten erzählt sind. Wir haben drei Toiletten im Haus und dort jeweils unterschiedliche Lektüre gelagert. Für die Kinder liegen Comics im Kinderbadezimmer. Im Gästeklo liegt ein Büchlein zum Selbstausfüllen und im Elternbadezimmer liegt mindestens ein Kurzgeschichtenbuch. Besonders vorteilhaft macht sich unser iPod auf Zimmer 0. Dort hat jeder Benutzer sein eigenes Kindle drauf. Das erspart mir, beim Putzen die Bücherstapel durch die Gegend zu tragen. In der Badewanne lese ich am liebsten Zeitschriften (GEO oder Spiegel oder was halt so ins Haus flattert) – eben aus dem gleichen Grund, den das Fellmonsterchen angegeben hat.

52 Bücher Woche #6: Die goldene Zitrone der Literatur geht an …

Eieiei… in dieser Woche ist es knifflig bei Fellmonsterchens 52 Bücher-Aktion. Denn es geht um Zitronen. Aber nur im entferntesten Sinne und um 359 Ecken gedacht. Hier nun also das Thema:

Zitronen können nicht nur sauer sein…

Dazu fallen mir gerade die Goldenen Zitronen ein. Kennt jemand diese Gruppe? Eine Punk-Rock-Band aus Hamburg, gegründet, als ich noch in den Kindergarten ging. Zehn Jahre später hatte es mich erwischt – ich war ein Fan von diesen und den vielen anderen „Schreihälsen“, wie mein Vater sie gern betitelte. Aber ich schweife ab…

Die Goldene Zitrone geht an …

Wikipedia sei Dank, braucht sich niemand mehr etwas merken. Zahlen, Fakten, Hintergründe – Wikipedia hält alles bereit. Wenn man es zu nutzen weiß. Und weil ich mir sicher war, dass ich diesen Begriff, außer eben bei DEN Goldenen Zitronen, schon mal anderweitig gehört habe, hier der Beweis: Zitronen!

In Anbetracht der gestrigen Oscar-Verleihung, werde ich (um 359 Ecken gedacht) heute meinen persönlichen Antiroman des Erdmannschen Bücherschrankes küren.

*Trommelwirbel* Den Auftritt von Robbie Williams und Shakira sparen wir uns, wir gehen sofort zur Laudatio über… Meine sehr geehrten Damen und Herren, hier ist ihr redenschwingender Gartenzwerg … *Bitte jetzt: Applaus*

Gartenzwerg

Jetzt steh ich hier, ich armer Thor und bin so traurig, als wie zuvor.

Gelesen hab ichs – zu Ende sogar,
weil sie mag, die Insel Mallorga. *hrrr*

Doch, ach und weh, was musst ich lesen?Ein Trauerspiel ist es gewesen.

Die russische Maffia und die schönen Reichen,
hatten Zwistigkeiten zu begleichen.

Zur Hilfe kam, man solls kaum glauben,ein Ferkel dann, mit Kulleraugen.

Die Helden farblos, die Handlung dünn, wie schön, dass ich am Ende bün.

Herzlichen Glückwunsch: Andreas Schnabel mit „Tod oder Finca“

52 Bücher, Woche #5: Ganz oben

Nachdem mich die Grippe in der letzten Woche komplett außer Gefecht gesetzt hat und ich die Virenparty in dieser Woche an meine Lieben abgegeben habe, mache ich einfach mit Woche 5 weiter. Die vierte Woche ging bei mir gar nicht. Außerdem habe ich zu dem Thema kein passendes Buch gefunden: Es sollte blau-weiß-schwarz sein. Das einzige Buch, was diesen Kriterien rein äußerlich entsprach war „Pipi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren.

Diese Woche ist es einfach!

Das Buch, das ganz oben auf einer deiner Listen steht.

Das klingt simpel. Allerdings – welche Liste meint das Fellmonsterchen bloß? Die Liste mit meinen Lieblingsbüchern? Die Liste mit den Büchern die gar nicht gehen? Hm… Ich entscheide mich mal für die erste Variante. Ganz oben auf meiner Lieblingsliste steht …

Mein Lieblingsbuch - stets griffbereit mit wahnsinnigen Abnutzungsspuren

Mein Lieblingsbuch – stets griffbereit, mit wahnsinnigen Abnutzungsspuren

Mein Lieblingsbuch ist nicht besonders hübsch anzusehen – sein Cover ist in einem schmutzigen Weiß gehalten, dazu fehlt ein einschlägiges Titelbild und im Inneren reiht sich Wort an Wort.

Erstmalig erschienen im Jahr 1962 ist dieses Buch neben dem Duden eines meiner wichtigsten Arbeitsmittel.

Meine Güte – einige Synonyme kann ich mir einfach nicht merken. Und dafür braucht Frau dann ein extra Handbuch!

Viele Grüße und gute Genesung wünsch ich euch.

 

52 Bücher #2: Es geht auf kulinarisch-literarische Weltreise

Ich mache in diesem Jahr bei Fellmonsterchens Blogparade 52 Bücher mit. Nachdem ich in der ersten Woche den Termin verpennt habe (oder besser gesagt – ich war einfach überfordert mit dem viel zu einfachen Thema … siehe hier) habe ich mir in der zweiten Woche auch viel Zeit gelassen. Diesmal war ich überfordert meiner zur Auswahl stehenden Bücher. Die Challange heißt in dieser Woche:

Stell dir vor, du könntest dein Frühstück, dein Mittag und dein Abendessen auf verschiedenen Kontinenten einnehmen, wohin würdest du reisen, was würdest du essen und welche Bücher würdest du auf die Reise mitnehmen?

Wie nicht anders zu erwarten war, haben sich meine Lieblingsbücher um die Nominierung geschlagen. Jedes Einzelne beanspruchte die Alleinherrschaft für sich. Nun – ich musste mich entscheiden und es ist mir nicht leicht gefallen.

Mein Frühstück in Paris

Frühstück in Paris – da werden Erinnerungen wach. Es war 1998 – ich war jung und noch voller Illusionen … Gut, lassen wir das! Wir schreiben das Jahr 2013 – jung bin ich schon lange nicht mehr und die Illusionen haben sich nach und nach in Luft aufgelöst, sind der harten Realität gegenüber getreten.

Zum Frühstück in Frankreichs Hauptstadt reicht mir ein Café au lait – zur Not noch ein Croissant, aber ich will mir den Appetit für das Mittagessen nicht verderben – und die spannende Geschichte von Tanja Kinkel „Die Schatten von La Rochelle“. Ich bin seit frühester Jugend ein Fan von Tanja Kinkel. Sie hat meine Liebe für historische Romane geweckt. Detailgetreu, facettenreich und mit genug Überraschungspotential.

Zum Mittagessen nach Argentinien

Von Europa geht es flugs nach Buenos Aires ins Jahr 1976. Ich treffe mich dort mit „Harry“ (dem jungen Helden aus dem Buch „Kamschatka“ von meinem Lieblingsschreiberling Marcelo Figueras) und seinen Freund Bertuccio zum Mittagessen. Es gibt die legendären Schnitzel von Bertuccios Mutter und danach ein TEG-Spiel.

Weil die Familie von „Harry“ nach dem Militärputsch kurzfristig untertauchen muss, bin ich nach dem Mittagessen auch schon wieder weg. Außerdem hat er mich beim Spielen geschlagen 😉

Auf zum „Restaurant am Ende des Universums“

Der Abend ist noch jung. Ich treffe mich mit Zahod Beeblebrox, Arthur, Ford und Trillian im „Restaurant am Ende des Universums“ – der Schreibers des Buches mit gleichnamigem Titel soll auch noch vorbeikommen, habe ich gehört. Wir trinken einen Pangalaktischen Donnergurgler und genießen die Aussicht mit Garantie auf einen Knall … 🙂