52 Bilder-Geschichten #8: Der schwarze Hund

schwarzer Hund

Es gibt Momente, da möchte ich …

… hüpfen und springen

… mich im Schrank verstecken

… alle Wände lila streichen

… dass ein Klavier auf mich fällt

… den Garten umgraben

… mich unter der Bettdecke verkriechen

… nach Südamerika auswandern

… heulen

… zwei Kaninchen und eine Katze

… etwas kaputt schlagen

… an einer Großdemonstration teilnehmen

… meine Ruhe

… einen Berg besteigen

Danach nehme ich den „schwarzen Hund“ wieder an die Leine und bin wieder ICH.

 

(c) Sandra-Maria Erdmann

 

52 Bilder-Geschichten #1: Lydia

»Können Sie beschreiben, was Ihre Zwillingsschwester am Tag ihres Verschwindens getragen hat?« Der Polizeibeamte holte ein schwarzes Notizbuch aus der Innentasche seines Mantels.
»Hier.« Ich zeigte ihm das Foto von Lydia und mir, das Hannes von uns am Silvesterabend gemacht hatte. Er runzelte die Stirn. Weiterlesen

Schreiben im November – fast unmöglich!

Der November ist für mich, was Schreiben betrifft, der schwierigste Monat. Darum habe ich auch in diesem Jahr mein NaNoWriMo wieder nicht gepackt. Warum muss diese Aktion auch gerade in diesem Monat stattfinden?

Nach Sankt Martin und dem Geburtstag meiner Großen, kommen die jährlichen Kinderartzuntersuchungen, Elternstammtische, Elternratssitzungen und die ersten vorweihnachtlichen Bastelaktionen stets zwischen meinen Schreibtisch und mich. Was für eine Tragödie! Vielleicht starte ich im Januar meinen eigenen NaNoWriMo, denn dann ist meist tote Hose im Hause E.

Außerdem steckt mein Mutter-Kind-Kur-Ratgeber gerade in der letzten heißen Phase des Lektorates. Auch hierfür habe ich mehr Zeit benötigt, als mir lieb war. Aber dieses Projekt hat eben Vorrang und soll perfekt nahezu werden.

Und weil ich so ungern NEIN sage, habe ich mich auch in diesem Jahr wieder für die Teilnahme am „Lebendigen Adventskalender“ unseres Stadtteils angemeldet. Dafür möchte ich eine kleine Geschichte schreiben, die zwar in meinem Kopf schon existiert, aber sich noch nicht wirklich aufs Papier traut. So ist das eben manchmal mit den kleinen Geschichten.