Wie bereite ich mich auf NaNoWriMo richtig vor?

Nur noch wenige Tage, bis der National Novel Writing Month erwartungsvoll vor der Tür steht und um Einlass bittet. Meine diesjährige Teilnahme habe ich im Kopf beschlossen und werde sie mit Hilfe meiner Tastatur auch vollenden. Aber so richtig vorbereitet bin ich noch nicht.

Was fehlt? Nun, die Idee steht, die Personen sind seit Monaten anwesend und blockieren mal das Bad, mal die Küche und nächtigen im Büro (ihr solltet sehen, wie es dort aussieht …). Und trotzdem habe ich den Eindruck, dass auch diesmal nach 10.000 Worten Schluss ist.

Was mir fehlt ist eindeutig ein funktionierender Plan: Wann schreibe ich? Wie kann ich meinen Tag so strukturieren, dass die zusätzliche Schreibzeit nicht den Rahmen des Möglichen sprengt oder meine Aufgaben als Familienmanagerin negativ beeinflusst? Und vor allem, wie halte ich mir Karl-Heinz vom Hals? Nein, nicht meinen Gatten, sondern meinen Schweinehund!

Ich werde tief in mich  hineinhorchen, einige Yoga-Übungen machen, noch einen Kaffee trinken und dabei ein ordentliches NaNoWriMo-Konzept ausarbeiten. Noch vierzehn Tage. Der Countdown läuft …

 

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NaNoWriMo 2012 – Ich bin dabei!

Ich bin auch dabei!!!

Wer schafft es in 30 Tagen 50.000 Worte zu schreiben? NaNoWriMo heißt der jährlich stattfindende Wettbewerb „National Novel Writing Month“. Vom 01. November bis zum 30. November schreiben Menschen rund um den Globus einen eigenen Roman in 30 Tagen.

Und warum macht man so etwas?

Na, wegen der Disziplin! Aus dem Grund werde ich an diesem Projekt teilnehmen. Schreiben bedeutet Arbeit. Gern lasse ich mich von dieser Arbeit ablenken, surfe in den verschiedenen Sozialen Netzwerken – komme von Hölzken aufs Stöckzken – und stehe am Ende des Tages mit vielen Eindrücken, jedoch ohne Ergebnis da.

NaNoWriMo – bisher habe ich den Termin immer verpasst. Bereits vor drei Jahren habe ich davon gehört. Mein befreundeter Autorenkollege Andreas Witteler hatte mich darauf aufmerksam gemacht. Aber so viel Zeit ins Schreiben investieren? Für mich bisher ein Ding der Unmöglichkeit. Mittlerweile habe ich mehr als genug Zeit zum Schreiben, die Kinder sind vormittags gut untergebracht und in diesem Jahr werde ich es wagen!

Das sind 1667 Worte pro Tag!

Und verpasst man einen Tag, hat an einem anderen keine Lust oder kommt am dritten gestresst aus dem Büro hat sich die Tagesmenge schon auf stattliche 5000 Worte erhöht. Es heißt also schreiben, schreiben, schreiben … auch wenn der Kopf brummt, der Rücken schmerzt und der Hund unbedingt raus muss. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Am 01. November wird das Schreibportal geöffnet und die Wortzählmaschine wird angeschmissen. Ich bin dabei und freue mich schon. Vielleicht kommt ja hinterher etwas Brauchbares dabei herum. Wir werden es sehen 🙂

NaNoWriMo – persönlicher Wortzähler

Tag 1: 1191 Wörter (mehr ging nicht, weil mein LapTop-Akku schlapp machte)

Tag 2: 3755 Wörter (und mein Held hat nichts zu Lachen)

Tag 3: 951 Wörter (war halt nicht mein Tag heute)