Lesechallange 2014 – ein Einwurf zwischendurch – mein erstes abgebrochenes Lesevergnügen

Eigentlich wollte ich meine Lesechallange durchziehen. Eigentlich weigere ich mich auch seit Jahren standhaft, Bücher, die nicht meinem Geschmack entsprechen, einfach in die Ecke zu legen oder als Sofa-Stütze zu benutzen. Aber es geht diesmal nicht anders – leider muss ich „Urlaub mit Papa“ von Dora Heldt vorzeitig abbrechen.

„Urlaub mit Papa“ – eine Vorstellung, die Aggressionen in mir hervorruft

Ich breche ab, weil das Buch böse, ganz böse Erinnerungen hervorruft, NICHT weil es schlecht ist. Ich muss zugeben, es tut mir sogar fast ein bisschen leid – bin schließlich schon bei Seite 126 von 316 – aber es hilft nichts, wenn ich selbst nicht zur Mörderin werden möchte. Spaß!

Ich habe selten so viel gelacht wie auf den ersten Seiten von diesem Buch – allerdings ist Heinz auf Dauer nicht zum aushalten und Christine, seine Tochter, eindeutig ein Fall für die Couch bei einem Psychologen! Wenn es in diesem Roman nicht gewisse Parallelen zu einer gewissen Frau E. und ihrem alten Herrn gäbe, fänd ich das Buch sicher auch auf den restlichen Seiten zum Schreien. Aber so, nein, so weckt Heinz nur die Mordlust in mir und Christine würde ich für ihre übertriebene Fürsorglichkeit am liebsten in den Hintern … lassen wir das besser.

Ich gebe euch mal ein Textbeispiel von Seite 126:

„Und übrigens, Fräulein, achte auf deinen Ton.“ (Einschub von mir: sagt Vater Heinz zu seiner 45-jährigen Tochter Christine)

„Und glaub bloß nicht, dass mir dein Augenverdrehen entgangen ist, Christine Schmidt. Darüber sprechen wir noch.“

 

Muss sich eine erwachsene Frau das gefallen lassen? Und vor allem, muss ich das lesen, obwohl es mich dermaßen aggressiv macht? Nein!

Darum: Das Buch ist zwar unheimlich witzig geschrieben, zum Schreien komisch eben, aber lesen sollten es nur Personen mit einer gestärkten Vater-Kind-Beziehung, die eine wirklich schöne Kindheit hatten, um beim Lesen des Buches nicht auf mörderische Gedanken zu kommen!!! 😉

 

 

 

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Ich lese viel – warum schreibe ich dann nicht auch mal ne Rezension? Hier gibt es eine super Anleitung zum Schreiben einer solchen.

ingehannemann

 

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Wie wird eine Rezension geschrieben?

Wird eine Sache vorgestellt und gleichzeitig bewertet oder beurteilt, spricht man von einer Kritik. Diese stellt einen direkten Nutzwert für den Leser da: Soll ich das Buch kaufen? Soll ich mir den Film oder das Theaterstück ansehen? Lohnt sich der Weg zum Konzert?

Der Schreiber einer Kritik, bei einer Buchkritik wird von Rezension gesprochen, trägt eine große Verantwortung. Neben dem Wissen des richtigen Aufbaus einer Rezension muss er gleichzeitig auch ein Experte sein. Ein Experte mit Fachkompetenz über das Buch, dem Theaterstück oder der Kunst. Mit Lobreden oder Verriss kann er Karrieren fördern oder behindern – auch bei sich selbst. Je nachdem, ob er ein gutes Urteilsvermögen oder Voreingenommenheit besitzt. Zwischen den einzelnen Kritiktypen sind unterschiedlichste Stiltypen gefordert. Eine Kritik über einen Kinofilm, einer Oper wird anders gestaltet als eine Rezension über ein Buch. Kinofilmkritiken können eher populärer, bissig oder polemisch gestaltet sein, als…

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Rezensenten für meinen Einschulungsratgeber gesucht

Liebe Leserschaft!

Endlich ein Schulkind – Ratgeber für Eltern von Vorschulkindern und Schulanfängern

Mein eBook-Ratgeber ist auf dem eMarkt bereits seit Anfang Oktober vertreten. Seit heute ist nun auch mein Taschenbuch für die geneigt Leserschaft mit zahlreichen Illustrationen zu haben. Nur, wer soll es kaufen, wenn keiner weiß, dass es existiert?

Vielleicht fühlt sich ja jemand dazu berufen, meinen Ratgeber für Vorschuleltern und Schulanfänger zu rezensieren. Bitte schickt mir eine kurze Mail (siehe Impressum), setzt einen Kommentar oder schreibt mich auf Facebook an. Ich schicke euch dann eine PDF des Buches und freue mich über jede Empfehlung in euren Blogs und auf Amazon 🙂

 

„Schreiben für Kinder – 41 goldene Tipps“ vom Kinderbuchautor Bruder Lustig

Ein Kinderbuch schreiben ist einfach! Das mache ich doch mit links, mal eben zwischen Frühstückskaffee und Nachmittags-Toast. Außerdem ist es nicht so anstrengend, nicht so zeitaufwendig, wie Literatur für Erwachsene zu schreiben. Joanne K. Rowling, Astrid Lindgren und Bruder Lustig haben es immerhin auch geschafft – kann ja so schwer nicht sein…

Doch schon der erste ‚goldene Tipp‘ in Bruder Lustigs Ratgeber „Schreiben für Kinder“ beweist das Gegenteil. Kinderbücher schreiben ist harte Arbeit. Und der Autor muss es wissen, schließlich ist er der literarische Vater vom faulen Paul und der zauberhaften Frizzi. Weiterlesen