52 Bücher Woche #13: Laub auf dem Mond? – Vergeblich danach gesucht!

Ich habe es ja kaum gewagt, diese 13 da oben zu schreiben. Bringt nicht die „DREIZEHN“ fürchterliches Unglück? Mal sehen. Die 13. Woche der Aktion 52 Bücher, steht unter dem Motto…

Ein Buch, dessen Titel wirklich nichts, aber auch gar nichts, mit dem Inhalt (der Geschichte) zu tun hat.

Ich werde mal eben meinen Bücherschrank durchwühlen und mich auf die Suche begeben…

Dingdingdingdingdong…düdeldüdeldü… (Das ist die Warteschleifen-Musik einer kostenpflichtigen Telefonhotline, nicht wundern!)

Stunden später: Ich habe eins gefunden!

Ja, es dauerte ein wenig, da ich scheinbar nur Bücher im Schrank habe, die auch inhaltlich ihrem Titel entsprechend aufgebaut sind. Aber ich bin fündig geworden: „Mondlaub“ von Tanja  Kinkel.

Integration im 15. Jahrhundert, farbenfroh und schillernd verfasst, aber nicht ein Wort über Laub auf dem Mond! Die junge Layla, Tochter des Emirs von Granada und der Kastilierin Isabel de Solis wird bereits als Kind in die Intrigen um Macht und Hoheit verstrickt. Für die Granadier ist sie eine Fremde und am kastilischen Hof gilt sie als Ungläubige. Ein aktuelles Thema in einer für uns fernen Zeit geschildert. Tolles Buch mit tollen sprachlichen Bildern. Bis auf das Mondlaub – das habe ich leider bis zum Schluss vergeblich gesucht. Somit habe ich meine Wochenaufgabe gelöst und freue mich auf die nächste.

Wie man Kolumnen schreibt – ich habe wieder etwas gelernt

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und ich stecke mitten in den Planungen für das kommende Jahr. Mein „Kinderküchen-Blog“ läuft seit März diesen Jahres ganz gut. Ich habe fast 10.000 Seitenaufrufe und etwa 20 Leser. Allerdings verläuft sich der Blog im Chaos. Das soll sich im nächsten Jahr ändern.

Geplant ist deshalb eine wöchentliche Kinderküchen-Kolumne, die auf unterhaltsame Art und Weise das fortführt, was es bereits gibt in meiner Küche: Lustige Geschichten rund um den Alltag mit Kindern, Nachdenkliches und Wissenswertes.

Wie man eine Kolumne schreibt?

Als ich mit bloggen angefangen habe, war mein Wissen rund ums Schreiben gering. Ich habe einfach drauf los geschrieben. Dabei kam allerhand Unterhaltsames raus. Ich möchte diesen Stil weiter fortführen, allerdings mit mehr System. Auf dem Blog von Lilly Berry habe ich dann „10 Tipps um gute Kolumnen zu schreiben“ gefunden. Ich möchte das hier kurz zusammen fassen. Das Ergebnis wird dann in der ersten Januarwoche in meiner Kinderküche zu bewundern sein.

So schreibt man unterhaltsame Kolumnen

Angelegt an die Tipps von Lilly Berry fasse ich ihre Ausführungen einfach mal zusammen. Der Aufbau einer guten Kolumne, die in Printmedien meist nur als Lückenfüller-Texte von sehr kurzer, prägnanter Form sind, sollte sich nur auf ein Thema beziehen. Dieses Thema darf kurz und kernig abgearbeitet werden, dabei sollte die kritische Betrachtung von mindestens einem Fakt getragen werden.

Wichtig für eine gute Kolumne ist der eigene Ton. Jeder Schreiberling hat seine eigene Stimme, manchmal gepaart mit Humor, einer Prise Sarkasmus oder übertriebener Selbstironie. Das alles darf mit hinein, um der Kolumne die gewisse persönliche Note zu geben.

Mit anschaulichen sprachlichen Bildern, signifikanten Vergleichen, Metaphern und originellen Übertreibungen wird so aus einem einfachen Text ein schnittiger, scharfzüngiger Leckerbissen. Die Leser von Beginn an emotional ansprechen, gelingt am besten mit einer persönlich formulierten Frage, einer Behauptung oder einem originellen Einstieg. Dieser kann auch gern etwas unkonventionell sein.

Ich schreibe doch schon Kolumnen!

Meine Kinderküche ist voll von spitzfindigen Bemerkungen, übertriebenen Übertreibungen und sarkastischen Vergleichen. Wer ein Beispiel braucht: Bütteschön.

Oder dieses noch…