Tschüssikowski – Auf Nimmerwiedersehen und andere Irrtümer

Am 22. Mai 2017 ist es soweit: Die Tschüssikowski-Anthologie des Brighton-Verlags erblickt das Licht der Welt! Dreißig AutorInnen, dreißig Geschichten – eine davon ist von mir :-))) Ihr dürft gespannt sein!

Man kann von so vielem Abschied nehmen…

Tschüssikowski 3D

… von einem lästigen Ehemann, dem stressigen Job, einem alten Koffer, von der Heimat, geliebten Menschen, schlechten Gewohnheiten oder einer Schuld, und natürlich auch vom Leben …
„Tschüss“ heißt es dann, oder ganz locker: „Tschüssikowski.“

Mit dieser Sammlung bieten wir Ihnen brillante Kurzgeschichten und Gedichte zu dem Thema, geschrieben von bekannten Autorinnen und Autoren sowie talentierten Neuentdeckungen.
Kommen Sie mit und nehmen Sie für einen Moment Abschied vom Alltag. Lassen Sie sich einfangen von spannenden Krimis, berührenden Emotionen, tiefgreifenden Innenansichten und originellen Dialogen.

Brigthon Verlag

ISBN: 978-3-95876-385-2
VP: 12,90€
VÖ: 22.05.2017

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Das Schönste am Schreiben – die Recherche Teil 2: Lebendiger Lebenslauf

Was wäre ein Romanheld ohne einen spannenden Lebenslauf? Nichts, als ein blasser Charakter auf dem Papier. Protagonisten müssen leben und atmen, um den Leser zu fesseln.

Hier kommt nun die Autorin ins Spiel. Nach Herzenslust werden die Lebensläufe der Protagonisten frisiert, bis diese auf die Helden der Geschichte zugeschnitten sind. Und nichts macht mehr Spaß, als Lebensläufe erfinden.

Aus dem Nähkästchen!

Der Name für meinen Protagonisten steht. In akribischer Kleinstarbeit habe ich für den jungen Mann den Namen Xhavit Berbati ausgesucht, ihm einen Geburtstag hinzugefügt und seine äußeren Merkmale zu Papier gebracht.

Für diesen Punkt der Charakteristik suche ich mir, dem Internet sei Dank, Bilder, die mir helfen meinen Protagonisten zu beschreiben. Falls ihr jetzt ein Bild zu diesem Namen im Internet sucht: Meine Protagonisten werdet ihr dort nicht finden 😉

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Neben den Äußerlichkeiten, dem sozialen Umfeld und der persönlichen Geschichte meines Characters, lässt ihn die Sprache/ das Verhalten im Roman erst wirklich lebendig werden. Wie redet er? Mit den Händen, mit dem ganzen Körper? Welche Gesten zeichnen ihn aus und helfen dem Leser beim Widererkennen? Hat er einen Akzent? Einen Sprachfehler? Was sagt er am liebsten? Welche charakteristischen Worte nutzt er? Worüber spricht er mit Freunden und wie gibt er sich privat?

Der Xhavit Berbati aus meiner Geschichte ist ein siebzehnjähriger Kerl, geboren und aufgewachsen in Deutschland, aber mit albanischem Migrationshintergrund. Er steht zwischen den Stühlen, nicht ganz Albaner, nicht ganz Deutscher. Wie setze ich das in der Geschichte um? Ich habe mich entschlossen, den Kerl auf Albanisch fluchen zu lassen. Die passenden Schimpfwörter  habe ich dieser Seite entnommen. Ich werde sie wohl oder übel demnächst von meinen Schülern mal auf Richtigkeit überprüfen lassen 😉

Wie ihr seht, sind die Spalten oben noch gähnend leer. Damit sich das ändert, werde ich jetzt an meiner Personenbeschreibung weiterarbeiten. Mein Protagonist bekommt nämlich noch einen Gegenpart, der auch einen eigenen Lebenslauf benötigt. Also, packen wir’s an!

 

Das Schönste am Schreiben – die Recherche Teil 1: Namensfindung

Das aktuelle Romanmanuskript ist fertig – Zeit, um mit dem nächsten zu beginnen.

Am Anfang steht die Recherche. Meine liebste Lieblingsbeschäftigung, weil ich dabei nicht über Rechtschreibregeln, Grammatik oder den richtigen Erzählton nachdenken muss. Recherchieren ist Entspannung pur.

Die Idee für mein nächstes Projekt geistert mir schon lange im Kopf herum. Immer wieder musste ich mich während der Schreibphase des letzten Romans daran erinnern, nicht gedanklich vorzugreifen und im aktuellen Thema zu bleiben. Damit ist jetzt Schluss. Mein „Hahn ist tot“ liegt derzeit zum Testlesen in verantwortungsvollen Händen. Die Zeit des Wartens kann ich nun endlich mit der Recherche meines nächsten Romanprojekts füllen.

Wie finde ich einen passenden Namen für meine Protagonisten?

Als Jäger und Sammler habe ich mir einen Ordner angelegt, in dem ich – das hört sich sicher seltsam an – die Todes- und Geburtsanzeigen der hiesigen Tageszeitung aufbewahre. Auf der Suche nach regionalen Namen hilft das ungemein. Auch die Namen der Abiturienten, die in der Zeitung veröffentlicht werden, geben manchmal den entscheidenden Ausschlag.

Wer auf Namenssuche für einen Protagonisten geht, kann sich auch im Spam-Ordner seines Mailpostfaches hervorragend bedienen. Zu irgendwas müssen die ganzen Spams ja schließlich gut sein.

Namensforschung für Autoren?

Auf den folgenden Seiten lassen sich besonders Familiennamen recherchieren, darüber hinaus geben Übersichtskarten Auskunft über die Verteilung des entsprechenden Namens.

Die Seite Geneanet hilft bei der Suche nach dem Ursprung eines Namens und greift auf Datenbanken bis 1500 zurück. Ich habe das mal für meinen Nachnamen im Jahr 2017 erstellt. Leider muss man sich nach einigen Seitenklicks registrieren. Ist aber kostenlos.

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Hier zum Vergleich der Nachname Erdmann um 1600. Witziges Spielzeug, aber auch ein interessantes Tool, um Nachnamen mit Regionen zu verbinden. Wer international schreibt, findet auf dieser Seite dann auch die internationale Verteilung. Ihr glaubt nicht, wo ich den Nachnamen Erdmann noch überall gefunden habe. 🙂

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Ähnlich aufgebaut ist die Seite verwandt.de. Auf  GenWiki gibt es einen Überblick über verschiedenen Datenbanken und Namensforschungsprojekte. Wer Spaß an Statistiken hat, wird die Seite Namespedia.com lieben.

Jetzt wünsche ich euch fröhliches Recherchieren und viel Erfolg auf der Suche nach dem passenden Namen für euren Protagonisten.

Perfektion mindert die Produktivität…

… jedenfalls in meinem Schreibprozess!

In meinen Anfängen habe ich Kurzgeschichten geschrieben. Das war, wie das Wort besagt, eine kurze, meist schmerzlose Angelegenheit. Kurzgeschichten flossen aus meinen Fingern über die Tastatur hinein in den Bildschirm. Kleine Änderungen, mal hier und da etwas kürzen, fertig. So eine Kurzgeschichte habe ich aus dem Hut gezaubert. Gut, sie war stilistisch nicht perfekt. Aber man lernt ja. Weiterlesen

Meinungen zum Mutter-Kind-Kur-Ratgeber

Hilfe, ich brauche eine Kur!Wer ein Buch schreibt und veröffentlicht, wird über kurz oder lang mit der Meinung seiner Leser konfrontiert. Konstruktive Kritik ist dabei genauso wichtig, wie ein wenig Lobhudelei – wobei Letztere dem Gemüt deutlich wohlgesonnener ist.

Mein Ratgeber zur Mutter-Kind-Kur ist seit Anfang Oktober im Buchhandel zu erwerben, die ersten Stimmen konnte ich bereits einfangen. So schrieb mir eine Leserin in einer sehr herzlichen Mail folgendes:

Ihr Buch gefällt mir sehr gut.
Es ist ein hilfreiches Buch, weil es weiterhilft – informiert, auf alles Wichtige hinweist, und weil es Mut macht.
Es ist ein mutiges Buch, weil es auch schwierige Punkte nicht
ausklammert, etwa die Stellung des Partners.
Und es ist ein kurzweiliges Buch, dank Annekes Schnodderschnauze.

Auf Ratschlag24.com schreibt Sigrid Stephanson (den kompletten Artikel zum Buch können Sie HIER nachlesen):

Damit der Ratgeber nicht allzu trocken geraten konnte, ließ Erdmann immer wieder die Figur Anneke zwischen den Zeilen zu Wort kommen – mit einigem Humor. Außerdem gibt es viele praktische Tipps für den Alltag – vor und nach der Kur – mit deren Hilfe man sich Inseln des Wohlgefühls verschaffen kann.

Nicht zuletzt schiele ich aber auch immer mal gern bei Amazon vorbei. Sterne sind nicht alles, helfen aber vielen Lesern bei der Entscheidung für oder gegen ein Buch. Meine erste Rezi auf Amazon ist zwar sehr kurz, aber ich möchte sie trotzdem erwähnen (wegen dem Gemüt 😉 ).

Ein sehr hilfreiches Buch um eine Mutter- Kind – Kur zu planen. Durch die kleinen persönlichen Geschichten wird das Buch lebendig und spannend.

 
Sandra-Maria Erdmann, Hilfe, ich brauche eine Kur! Eine Mutter-Kind-Kur planen, beantragen und aktiv mitgestalten, Herausgeberin: Sandra Gau, Fant Verlag 2014, Paperback, 230 Seiten, 11,95 Euro.

Abgestimmte Harmonie – Lesung der Autorengruppe Waldstadtstifte

Zwei Tage nach der Lesung, stehe ich immer noch unter dem Eindruck dieser Veranstaltung im Musikfachgeschäft und Cafè „Im Takt“ in Iserlohn-Letmathe. Für die musikalische Harmonie-Mischung sorgte der Pianist Andreas Paroth mit zauberhaften Melodien. Dem Schaupiel lauschten etwa 73 Personen, die Stühle waren bis auf den letzten besetzt. Das hat uns fünf Autoren überaus geschmeichelt 😉

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Wer den Artikel zum Spektakel im Iserlohner Kreisanzeiger nachlesen will, klickt einfach mal aufs Bild

Unsere Geschichten drehten sich an diesem Nachmittag rund um das Thema Harmonie – darum hatte ich auch einen Auszug aus dem Tagebuch meiner gestressten Kur-Mutter Anneke (aus dem Mutter-Kind-Kur-Ratgeber) vorgelesen. In dieser Geschichte ging es dann alles andere als harmonisch zu. Neben Anneke bezog ein laut über den Flur plärrender Abklatsch von Cindy aus Marzahn das Zimmer und stellte meine Kurmutter vor eine schwere Entscheidung – Zimmer wechseln oder Augen zu und durch?

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Mehr über den Ratgeber zum Thema Mutter-Kind-Kur und über meine gestresste Kurmutter-Anneke könnt ihr in der Leseprobe erfahren. Auf dem zum Buch entstandenen Blog kommt Anneke auch regelmäßig zu Wort. Schaut doch einfach mal vorbei.

Lesung der Autorengruppe Waldstadtstifte in Iserlohn

Nun ist es bald soweit. Die Iserlohner Autorengruppe „Waldstadtstifte“ feiert Primiere und lädt zur ersten Lesung ein!

LesungZusammen mit dem Pianisten Andreas Paroth gestalten wir am 02.11.2014 den Nachmittag im Musikfachgeschäft und Cafè Im Takt in Iserlohn-Letmathe.

Das Thema des Nachmittags dreht und wendet sich um Harmonie in all ihren bunten Facetten. Vergnügliches, Nachdenkliches und dazu eine satte Portion an herrlich harmonischen Melodien. Und um die Harmonie im Geldbeutel zu schonen, ist der Eintritt frei 😉

Ich freue mich drauf!

Mutter-Kind-Kur mit Erfolg – ein Ratgeber zum Mitmachen

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Mehr als zwei Millionen Mütter und Väter in Deutschland sind kurbedürftig.

Der elterliche Alltag ist geprägt von Hektik, Windeln wechseln, Kochen, Putzen und vielem mehr. Dabei stellt sich die eigene Gesundheit meistens hinten an und verkriecht sich in den dunkelsten Ecken. Wo ist der Timeout-Knopf? Wann und wie finde ich Zeit zum Akku-Aufladen? Dieser Ratgeber über Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kuren hilft Antworten und Lösungsansätze für mehr Zufriedenheit zu finden.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, was zur Planung einer Kur nötig ist und wie Sie durch ihre aktive Mithilfe den ultimativen Kurerfolg erreichen. Eine Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kur ist nämlich mehr als ein Rund-um-Sorglos-Paket auf Krankenschein.

Zwischen den ratgebenden Zeilen lasse ich meine Kurmutter Anneke zu Wort kommen, die in sehr humorvoller Weise ihre Sicht zum Alltag und zur Kur in ihrem Tagebuch erzählt. 

Der Ratgeber setzt sich mit folgenden Fragen auseinander:

• Was ist eine Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kur?

• Was erwartet mich bei einer Mutter-Kind-Kur?

• Wer zahlt die Kur?

• Wo kann ich die Kur beantragen?

• Wie fülle ich den Antrag zur Mutter-Kind-Kur aus?

• Wie kann ich einen Widerspruch einlegen?

• Was gehört in den Klinikkoffer?

• Welche Anwendungen erwarten mich?

• Wie geht es nach der Kur weiter?

Außerdem enthält dieser praktische Tipps für den Alltag, die Sie vor und nach der Kur anwenden können, um sich Inseln des Wohlfühlens zu schaffen.

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Das ebook ist im Juli 2014 im Fant Verlag erschienen. Das Taschenbuch zum aktiven Mitmachen, mit zahlreichen Checklisten für Ihre Planung und kleinen malerischen Zerstreuungsmomenten für die Zeit der Ruhe kann in jedem Buchladen oder direkt im Fant-Verlag bestellt werden.

Rezensionsanfragen können an mich oder direkt im Fant-Verlag gestellt werden. Ich bin auf eure Meinung gespannt.

Sandra-Maria Erdmann:
Hilfe, ich brauche eine Kur!
Eine Mutter-Kind-Kur planen, beantragen und aktiv mitgestalten

Fant Verlag, Vöhringen, 2014
ISBN 978-3-943710-52-6
(c) Doreen Fant Verlag, 2014

1. Auflage

Kostenlose Leseprobe zu "Hilfe, ich brauche eine Kur!"